Chakren

Chakren sind ein essentieller Teil der tantrischen Yogalehren, wo sie von den frühzeitlichen Yogis in Zuständen tiefer Meditation als ‚Energiezentren‘ entlang der Wirbelsäule wahrgenommen wurden.

Der Sanskritbegriff ‚Cakra‘ bedeutet zunächst ‚Rad‘, im weiteren Sinne ’sich drehendes Rad‘ und metaphorisch ‚Sonne‘ und ‚Energiezentrum‘ aber auch ‚Zeitzyklus‘ als das sich fortwährend drehende Rad der Zeit.

Das Drehmoment ist ein wichtiger Aspekt, der den Energiecharakter der Chakren betont und interssanterweise Jahrtausende später von den westlich-analytischen denkenden Wissenschaftlern quasi als abendländischer Nachweis der Existenz von Chakren gefunden wurde.

Vom reinen Meditationsfokus ausgehend erfuhren die Chakren in den zahllosen Yogaschulen immer neue Deutungen und Bedeutungen, die sich bis heute teils widersprechen, die Cahkrenlehre aber im Wesentlichen zu einem bis heute gut nutzbaren System zur Beschreibung und Charakterisierung aller im Menschen wirksamer Prozesse zu machen.

Die Kategorisierung psychologischer Aspekte des Menschen und manch andere Zuordnung erfuhr das System erst durch die praktischen Erfahrungen auch westlicher Anwender.

Am Ende dieser Enstwicklung steht heute die Erkenntnis, daß die jahrtausendealte Verortung der Chakren  im menschlichen Körper mit meßbaren Besonderheiten der vom Menschen abgestrahlten elektromagnetischen Felder – wie eben die Drehbewegung – übereinstimmt.

Dem ganzheitsmedizinischen Therapeuten steht so ein über Jahrtausende erfahrungsgeprüftes System zur Verfügung, mit dessen Hilfe sich energetische Ungleichgewichte und damit Krankheits- und Symptomursachen lokalisieren und behandeln lassen. Es ergibt sich so eine Art Landkarte mit Verortung von Energieströmen, ganz wie in der Meridianlehre der Chinesischen Medizin,  in der tibetischen Bön-Tradition, der afrikanische Zulu und vielen anderen Medizinkulturen.

Genau wie andere Kategorisierungskonzepte in der Medizin führt in der Chakrenmedizin die genaue Untersuchung von Abweichungen zum Gleichgewicht zu einer Auswahl empirisch wirksamer Behandlungsmöglichkeiten.

Ich nutze den Weg über die Chakrenlehre neben der Chinesischen Medizin in der Konstitutionsbehandlung aber auch immer dann, wenn tiefgreifende energetische Störungen andere (v.a. schulmedizinische) Behandlungsmöglichkeiten blockieren.

Sehr hilfreich sind die heutigen Erkenntnisse über elektromagnetische Resonanzphänomene, die zum einen die physikalische Erklärung für bisher der Esoterik zugeordnete Phänomene liefern und zum anderen zur Entwicklung von Instrumenten wie Frequenzlasern führten, mit denen die Behandlungsmöglichkeiten um einiges erweitert und vereinfacht wurden. 

Wie findet man (s)ein Chakra?

Yogis würden sagen: Durch Meditation!

Tatsächlich lassen sich nicht nur die eigenen Energizentren sondern auch die von einem im wörtlichen Sinne nahestehenden Menschen am besten und ganz ohne Hilfsmittel kontemplativ erkennen. Wir alle haben den notwendigen Sinn dafür, jedoch kann ihn nicht jeder ohne Übung und Erfahrung nutzen. Das Gefühl, wenn jemand hinter unserem Rücken unhörbar ins Zimmer schleicht, ist ein Beispiel für diese Art der Wahrnehmung.