Dünndarm-Meridian-Störung

Meridianeigenschaften

Folge: 2. Umlauf
Qualität: Yang
Hauptentwicklungsphase:
Element:
Feuer
Organzeit: 13:00 – 15:00 Uhr (Mittag)
Organe:

Themen

  • Trennung von Trübem und Klarem auf allen Ebenen
  • Spiritualität
  • über die eigene Nasenspitze hinaussehen
  • sich als Teil eines großen Ganzen erleben
  • Geistesgegenwart, Auffassungsgabe, Urteilsvermögen
  • Alltagseffizienz

Diagnostik

  • freie Beweglichkeit des Schultergelenks → Schwäche oder Fülle der Trennfunktion
  • Palpationsbefund um RenMai-04 → Schwäche oder zu starke Trennfunktion
  • Palpationsbefund um Dü-11 → Verbindungsfähigkeit, Spirituelle Möglichkeiten
  • Kraft der Handkante

Konstitutionelle Schwäche

Ursachen:

Folgen:

erworbene Störungen im Dünndarm-Meridian

Mögliche Symptome

  • Schmerzen im Schultergelenk
  • Schubladendenken, zu starkes Trennen der eigenen Gedanken, der eigenen Wahrheit von allem anderen
  • latente Besserwisserei, überkritisches Denken
  • Verblendung
  • sich unverstanden fühlen, zum Einzelgänger werden
  • Trennung von Gefühlen und Gedanken
  • zu starke Trennungsaktivität im Dünndarm: Intoleranz gegenüber bestimmten Lebensmitteln o. Inhaltsstoffen
  • Schwarz-Weiß-Denken
  • Emotionen werden abgetrennt und nicht mehr zugelassen
  • Beziehungsunfähigkeit, Gefühlskälte

Schwäche im Dünndarm-Meridian

  • innere Leere, Müdigkeit
  • Hyperflexibilität im Schultergelenk
  • Verdauungsstörungen, Malabsorption → Nährstoffmängel
  • Völlegefühl, Blähungen
  • Schwierigkeiten, die tägliche Informationsflut zu verarbeiten
  • Schwierigkeiten, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen
  • innere Unruhe, Verwirrung, Nervosität, Konzentrationsstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Spielen von Handyspielen auf Kinderniveau
  • Chaos regiert – im Darm, im Kopf und im realen Umfeld
  • Desorganisation, Unordnung, Sammelneigung, Messietum

Krankheitsbilder

Diese Krankheitsbilder haben oft eine deutliche Dünndarm-Meridian-Störung als (Mit)Ursache:

  • Smartphone-Abhängigkeit
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zöliakie
  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn
  • Geisteskrankheiten, Persönlichkeitsspaltungen
  • Messie-Syndrom
  • Sprachstörungen
  • M. Alzheimer, M. Parkinson

mögliche (Mit-)Ursachen

Behandlungsmöglichkeiten

Grundlagen

  • Was macht mir Freude?
  • Was inspiriert mich?

Sich Klarheit in wichtigen Lebensfragen verschaffen (s. Grundfragen). KLar trennen, was gut und was schlecht für einen ist!

Auch hier gilt es, ganz klar zu trennen, was gute und was schlechte Nahrung für einen ist. Dies sollte ganz individuell mit einem erfahrenen Therapeuten erarbeitet werden.

Selbstfürsorge

  • sich jeden Tag drei Fragen stellen
  • diese unbedingt handschriftlich
  • zu festen Zeiten beantworten
  • Dauer: ca. 3 Minuten
Beispiele:
  • Über was habe ich mich heute gefreut?
  • Über was habe ich mich heute geärgert?
  • Für was bin ich heute besonders dankbar?
  • Lege eine genaue Uhrzeit fest, zu der Du unter Menschen bist.
  • Zu dieser Uhrzeit wählst Du den Menschen, der Dir gerade am nächsten steht (unabhängig davon, ob und wie gut Du ihn oder sie kennst).
  • Nun fokussiere auf Deinen Bruskorb
  • Dann versuch die Person ohne Ansprache oder Blickkontakt einfach mit dem Herzen zu erspüren.
  • Spüre den Menschen, der Mensch ist wie Du. Der, egal welchen Weg er auch geht und welche Dir noch so fremden Eigenschaften er auch haben mag, letzlich das gleiche große Ziel hat wie Du: Zufrieden zu leben.

Qi Gong

  • Ba Duan Jin (Acht Brokate)

Akupunktur

  • RenMai-04

Akupressur

Atemtechniken