Dysbalance des Halschakras

Vishuddha staerken

Synonyme

5. Chakra, Halschakra, Vishuddha (Reinheit), Kehlkopf-Chakra, Kehlchakra

Funktion

  • Tor zwischen Körper und Verstand
  • Fähigkeit zur Kommunikation mit sich selbst (nach innen) und mit der Außenwelt
  • nach westlicher Physiologie: Durchtrittsstelle für sämtliche Verbindungen vom Gehirn zum übrigen Körper und
  • Schnittstelle zwischen Gehirn und Stoffwechsel (Schilddrüse)

Merkmale

  • Element Äther (Akasa)
  • Energiebewegung nach unten
  • Drehrichtung im Uhrzeigersinn
  • in der TCM Entsprechung im RenMai 22 („Himmlischer Vorsprung“) 
  • Entsprechung der Physik wäre inetwa das Stofflichkeitsniveau der Quantentheorie

Das Halschakra entwickelt sich rund um das 5. Lebensjahr. Prägend ist auch das junge Erwachsenenalter vom 21. bis zum 28. Lebensjahr.

Themen

  • Kommunikation, Ausdruck
  • Gefühl für Gerechtigkeit und Wahrheit
  • Unterstützung der Gemeinschaft
  • Selbstausdruck, Kreativität
  • Selbstreflexion
  • (Lebens-)Rhythmen

Zeichen der Schwäche im Halschakra

  • Nackenverspannung
  • leises, undeutliches Sprechen
  • Sprechen mit piepsiger Stimme
  • holprige Sprache mit kleinem Wortschatz und fehlerhafter Artikulation
  • häufiger Gebrauch von Füllwörtern o. häufiges Räuspern
  • schlecht Zuhören können
  • Intoleranz, Rechthaberei
  • Kommunikationsschwierigkeiten, nicht wissen, was man sagen soll, Schweigsamkeit
  • Schwierigkeiten, Gefühle und Wünsche zum Ausdruck zu bringen
  • Angst, in der Öffentlichkeit zu sprechen
  • Mangel an Selbstbewußtsein
  • Hemmungen
  • Phobien
  • Schwierigkeiten im Umgang mit Neuerungen, neuer Technik etc.

Zeichen der Überaktivität des Halschakras

  • laute Sprechstimme
  • Rededrang, ständiges Reden
  • anderen ins Wort fallen, sie nicht ausreden lassen
  • Stille nicht aushalten können
  • übertriebenes Bedürfnis zu lesen und Wissen anzusammeln
  • die Unwahrheit über sich und andere erzählen
  • lästern
  • Unkonzentriertheit
  • innere Unruhe, Bewegungsdrang
  • leicht erregbar, impulsiv

mögliche Folgeerkrankungen

  • Erkrankungen von Hals und Rachen
  • Heiserkeit
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Hörstörungen
  • Sprachstörungen, Stottern
  • Zahn- und Kieferprobleme

Bei etwa jedem dritten bis fünften Menschen in der westlichen Welt funktioniert die Schilddrüse nicht mehr einwandfrei. In Zeiten, in denen wir immer mehr dazu übergehen, Informationen zu verarbeiten und auszutauschen, ohne wirklich miteinander zu kommunizieren, kann man auch auf den energtischen Zustand des Halschakras all dieser Menschen schließen. Wenn ein blockiertes Halschakra unsere Kommunikation und unsere Ausdrucksfähikeit beeinträchtigt, so ist auch von einer Schädigung des Halschakras durch die Verwahrlosung und Vermarktung unserer Kommunikation auszugehen.
Dem entgegenzuwirken bedarf es einer zunehmend intensiveren Pflege und Stärkung des Halschakras und aller darunterliegenden!

Stärkung & Öffnung des Halschakras

beim Therapeuten:

Wichtig: Abklärung der Indikation!
Oft sind zunächst die unteren Chakren (Svadisthana, Muladhara, Manipura, Anahata) oder sogar essentiell der untere Energiemeridian zu behandeln. Wird dies übersehen, so ist die Öffnung des Halschakras nicht möglich.

  • Behandlung des Akupunkturpunktes RenMai 22 mit der Stahlnadel schräg nach kranial (cave Schilddrüse!) und/oder dem Frequenzlaser (990Hz / 136,1Hz)
  • die Behandlung des Handpunktes Chakra 5 flach nach proximal
  • Behandlung des Ohrakupunktupunktes 5.Chakra mit einer Goldnadel über 7 Tage oder einem Templantat
  • Einübung des Mantras und der Mudra
  • Ausführliche Beratung u. ggf. coaching zur Änderung des Lebensstils

Mantra

  • HAN oder HANG ⇒ „Haaaaann(g)“
  • bei schlechten Energien im Raum ⇒ HUM
  • OM (für alla Chakren)

Mudra

Udana Vayu-Mudra

  • die Spitzen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger liegen an der Daumenkuppe.
  • der Kleine Finger bleibt locker gestreckt
  • die Mudra sollte mit einer Hand in Höhe der Schilddrüse vor dem Hals gehalten werden
  • mit der anderen Hand kann Udana Vayu-Mudra auf dem Knie abgelegt gehalten werden

Blüten-Essenzen